| Einlagen | Schuhzurichtungen |
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Unsere Füße erfüllen jeden Tag ein hohes Arbeits- und Belastungspensum. Und häufig werden die Füße schonungslos überstrapaziert: Das Ergebnis: jeder zweite Erwachsene leidet unter Fußbeschwerden. Nicht zuletzt bedingt durch zu harte Böden z.B. aus Asphalt und Beton. Dies beansprucht Bänder und Sehnen und kann dann Schmerzen verursachen. Oft sollte man bereits im Kindesalter mit speziell handwerklich gearbeiteten Schuheinlagen Fußfehlstellungen korrigieren. Aktive Einlagensysteme: - Sensomotorische Einlagen für eine verbesserte Koordination, bessere Haltung und weniger Verletzungsrisiko Je nach Indikation werden für individuell angefertigte Einlagen speziell ausgerichtet Materialkombinationen genutzt, um vom auftretenden Druck zu entlasten und zu stützen.
Orthopädische Einlagen
Die Ursachen sind vielfältig: Gut angepasste Einlagen können Fußbeschwerden deutlich reduzieren. Mehr Bewegung und gezielte Fußgymnastik, vor allem aber die richtigen Schuhe erweitern und stabilisieren die Erfolge einer korrekten Einlagenversorgung. Man unterscheidet zwischen drei verschiedenen Einlage-Typen: 1. Kopieeinlagen (Stützeinlagen) Dieser am häufigsten verordnete Typ ist vor allem bei Haltungs- und Stellungsfehlern indiziert. Er stützt den Fuß an seinen Schwachstellen, beim Knickfuß also im Fersenbereich, beim lockeren Senk- oder Plattfuß unter der Längswölbung und beim Spreizfuß im Bereich der Querwölbung. Die Einlage soll bewirken, dass der Fuß auch in belasteter Stellung seine Form behält. 2. Bettungseinlagen Sie betten den Fuß ein, entlasten ihn durch Umverteilung des Drucks und bieten Schutz durch stoßdämpfende Eigenschaften. Indiziert ist dieser Einlagentyp z.B. beim kontrakten, nur mit Kraftaufwand zu korrigierenden Plattfuß oder Ballenhohlfuß. Ferner kommen Bettungseinlagen beim diabetischen, neuropathischen und rheumatischen Fuß, beim Fersenspornsyndrom, bei der Sesamoiditis sowie beim hallux rigidus zum Einsatz. 3. Korrektureinlagen Dieser Typ hat die Aufgabe, eine Fußfehlstellung zu korrigieren, aber auch die weitere Verschlechterung zu verhindern. Die Korrektureinlagen kommen für Kinder und Jugendliche bis zum Wachstumsende in Frage, die unter Knick-Plattfuß, Klumpfuß (nach einer Gipsbehandlung), Sichelfuß oder Spreizfuß leiden. |